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Woher bekomme ich Ratten?

 

Allgemeines: Woher bekome ich Ratten?
Ratten bekommt ihr aus Zoohandlungen, der Notfallvermittlung, Tierheimen und Züchtern. Letztendlich spielt es m.E. keine Rolle, woher man sich die Ratten besorgt, denn jede notleidende Fellkugel hat das Recht auf ein schönes Zuhause. Jeder sollte selbst bestimmen, woher er seine Ratten beziehen will, denn das ist oft eine ethische Entscheidung und Einstellungssache. Es ist jedem selbst überlassen, woher er seine Ratten beziehen will!

Trotzdem möchte ich auf ein paar Missstände aufmerksam machen und ich will versuchen euch ein wenig zu sensibilisieren und werde versuchen sachlich zu bleiben, ich möchte kein Moralapostel sein, der anderen vorschreibt, woher er seine Tiere beziehen soll.

Ihr holt euch die Ratten dort, wo ihr es am besten für euch und die Tiere verantworten könnt!


Dies ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema in sämtlichen Tierforen (die Diskussion darüber soll auch dort bleiben ;-)). Ich versuche mal, alle Argumente sachlich darzustellen. Letztendlich ist es wie gesagt eine Frage der Einstellung. Jeder muss dies für sich selbst und das Tier bzw. die Tiere verantworten können.

Ich persönlich beziehe meine Tiere nur noch aus der Notfallvermittlung und möchte es euch ans Herz legen, eure Tiere aus der Notfallvermittlung zu holen! Aber die Entscheidung liegt natürlich bei euch!

  Pro Contra
Inserate im Internet Oft kostenlose Abgabe Meist aus schlechter Haltung
Oft von Vermehrern, die überschüssiges Schlagenfutter loswerden wollen.
Oft trächtig und/oder krank und/oder verhaltensgestört
Oft sind unseriöse Vermehrer im Spiel, die ihre Qualzuchten (Nacktratten usw.) verkaufen wollen.
Oft verkaufen Vermehrer ihre Nachzuchten, weil sie nicht auf Bestellung züchten, sondern nach Lust und Laune
Auf Ratten spezialisierte
Notfallvermittlungen
Sind gute Berater
Geben wichtige und richtige Haltungstipps
Helfen bei Problemen
Halten Kontakt mit Abnehmern
Geben keine schwangeren oder kranken Tiere ab (Quarantäne)
Man muss u.U. Hausbesuche in Kauf nehmen. IdR. bringen Notfallvermittler die Tiere selbst ins neue Zuhause, um sich von einem artgerechten Leben zu vergewissern.
Tierheime Tierheime müssen sich um viele heimatlose Tiere kümmern.
Es gibt auch viele Jungtiere dort.
Werden gesundheitlich durchgecheckt.
Oft werden Tiere kastriert. Kastration bedeutet Tierschutz!

Man muss u.U. Hausbesuche durch Tierheimmitarbeiter in Kauf nehmen.
Man muss die Abgabebedingungen des Tierheimes akzeptieren, auch wenn man für das Tier bezahlt hat!
Züchter Seriöse Züchter kennen sich mit Genetik, Haltung und Gesundheit bestens aus und sind gute Berater. Seriöse Züchter sind schwer zu finden, gerade weil es so viele Rattenzüchter gibt!
Vermehrer schimpfen sich oft Züchter und besudeln den Ruf seriöser Züchter.
Zooladen Man kann Futter, Einstreu, Käfig und Zubehör mitnehmen Die Tiere sind immer aus schlechter Haltung!
Die Tiere sind immer aus schlechter Massenzucht, oder aus privaten "Unfällen" und unseriösen Züchtern.
Geschlechtsbestimmungsirrtümer sind an der Tagesordnung, demzufolge sind die Tiere oft schwanger, verhaltensgestört, krank, gestresst uvm.

 


Zoohandlung
Ein Film der PETA Berichte über einen Zooladen: Link 1 / Link 2 / Link 3

Wir sind alle keine Heiligen! 95 % aller Rattenhalter haben ihre erste Ratten aus dem Zooladen. Auch wenn die meisten Rattenhalter das niemals zugeben würden! Der Heiligenschein leuchtet ganz stark, und gerne werden Rattenhalter, die ihre Tiere aus dem Laden haben wie Verbrecher angestarrt "Wie bitte??? Spinnst Du???" Eigentlich muss man sich aber nicht wundern, dass immer mehr Leute in Zooläden gehen, um sich dort Ratten zu holen. Schließlich wurde in den letzten Jahren die Ratte als Haustier immer schmackhafter gemacht und der Pixar-Film Ratatouille hat ebenfalls für einen Rattenboom gesorgt! Es findet derzeit ein wahrer Rattenboom statt, der sich leider dadurch bemerkbar macht, dass viele Menschen ihre Ratten nach Farben und Zeichnungen auswählen und die etwas "häßlicheren" Tiere (z.B. Albinos oder ausgewachsene Tiere) in Tierheimen auf ein liebes Zuhause warten.

Pro (?) Zoohandlung? Der bequeme Weg
Viele Leute holen sich ihre Tiere wegen vermeintlich guten Absichten, ein Tier zu retten. Leider richtet man dadurch sehr viel Schaden an. Einige scheinen das immer noch nicht zu wissen!

  • Im Laden bekommst du dein Tier ausgehändigt, ohne dass dich jemand fragt, ob du auch überhaupt in der Lage bist ein Tier zu halten, bzw. ob du dich mit der Rattenhaltung auskennst. Du musst dich nicht rechtfertigen.

    Aber
    : Glück für den Käufer, sehr schade für das Tier! Der Käufer als Kunde ist hier der König, nicht die Ware bzw. der Verkaufsartikel- das Tier. Der Verkäufer will schließlich Umsatz machen und würde es niemals wagen einen Kunden zu belehren und zu sagen, dass er unfähig für die Tierhaltung ist und wird ganz bestimmt nicht die Aushändigung des Tieres verweigern, wenn er dafür bezahlt. Fetten Menschen wird ja auch nicht verboten, Schokolade und Kuchen zu kaufen ;-)

  • Hier wird dem Kunden das erzählt, was er hören will, der Verkäufer kriecht ihm in den Arsch und schmiert ihm Honig ums Maul, weil er erkannt hat, dass es sich um einen sehr oberflächlichen Kunden handelt, mit dem guter Umsatz zu machen ist.

  • Du bist am Anfang so sehr beschäftigt dich über das Tier zu informieren, dass du es kaum abwarten kannst, endlich ein Tier zu haben! Dann bist du ja sowieso andauernd in der Zoohandlung und kaufst Einrichtung und Käfig ein, und dann siehst du diese niedliche Fellkugeln im Glaskasten und willst sie am liebsten gleiche alle mitnehmen. Aber letztendlich wählst du die drei niedlichsten. Du hast die vermeintlich gute Absicht, das eine oder andere Tier aus dem Glaskasten zu retten und ihnen ein wirklich schönes Zuhause zu geben, was eigentlich sehr schön und zu loben ist, wäre da nicht ein ganz großer Haken an der Sache.

    Denn
    : Durch den Kauf einer oder mehrerer Ratten hast du dafür gesorgt, dass das Geschäft rollt und dass für Nachschub gesorgt werden kann. Und du hast einem oder mehreren armen Tieren in den Notfallvermittlungen und Tierheimen die Chance auf ein schönes artgerechtes Zuhause genommen. Warum kann man diese Tiere nicht retten? Warum müssen es die Tiere aus dem Laden sein? Weil du das Tier siehst und Mitleid bekommst wegen den Umständen, in denen es gehalten wird. Geh und schau dir mal die Tiere im Tierheim an ;-) Diese fristen in Tierheimen vor sich hin und sterben nicht selten dort, weil du lieber Tiere im Laden kaufst. Übrigens sind auch oft sehr viele Jungtiere in den Tierheimen, warum muss man also seine Jungtiere aus dem Laden holen?

  • Du kommst also sehr viel schneller an dein Tier ran. Das Tier aus der Zoohandlung zu holen ist eben bequem und gehört zur Normalität wie Brotkaufen beim Bäcker.

    Aber
    : jede größere Ortschaft hat ein Tierheim, im Tierheim werde ich von kompetenten, ausgebildeten Tierpflegern beraten und kann sicher gehen, dass ich keine Fehler mache. In einem Laden ist das Tier nur ein Verkaufsartikel, die Verkäufer sind VERKÄUFER keine Tierpfleger!! Sie kennen sich, wenn überhaupt, nur sehr oberflächlich mit der Haltung der einzelnen Tierarten aus und haben oft keine Zeit für eine ausführliche Beratung, weil der nächste Kunde schon quängelt und meint er würde in 5 Minuten alles was er über Bartagamen wissen muss, erfahren.

  • Der Vorteil eines Zooladens ist m.E. der, dass jeder Laie in die Läden hineingehen und sich dort umsehen kann. Und bei "Nichtgefallen" des Ladens ist es möglich (und sogar wichtig) Anzeige zu erstatten. Auf der HP des VdRD gibt es hierfür vorgefertigte Bögen, die man ausfüllen und abschicken kann.

    Aber: leider kann der Kunde nicht hinter die Kulissen blicken und das hat auch seinen Grund: dort sieht es oft grausig aus: Tiere, die z.B. im Laden auf den ersten Blick gut gehalten werden, stapeln sich im Warenlager in Makrolonboxen, viele Tiere auf zu engem Raum, mit dem nötigsten Billigfutter und Wasser ausgestattet. Und selten traut sich jemand einen Laden anzuzeigen. Wenn man so viel Herz und Mitleid hat einzelne Tiere "freikaufen zu wollen, um sie zu retten" warum hat man dann nicht auch genug Herz und Mitleid mit den Tieren, den Ladenbesitzer anzuzeigen damit ALLE Tiere gerettet werden können?? Denkt mal darüber nach, über eure "Rettungsaktionen" schiebt ihr einem Verkäufer noch Geld zu und erlaubt, dass er so weiter macht wie bisher! Er hat ja schließlich davon profitiert.


(Um mehr darüber zu erfahren, klick aufs Bild)


  • Holt man sich Tiere in "guten" Zoohandlungen (die ihre Tiere im Laden nahezu artgerecht ausstellen und versorgen), , solange sie noch recht jung sind, können aus ihnen tolle Haustiere werden. Das ist richtig.

    Aber
    viele Tiere sind bereits verhaltensgestört, weil die Kunden ja niemals einfach stille Beobachter sein können, sondern ständig an die Käfige klopfen müssen, die Tiere streicheln müssen oder sonstiges.... Die Tiere sind extremen Stress ausgesetzt. Das Futter ist das billigste, die Einrichtung ist oft fürs Menschenauge bestimmt, aber nicht geeignet für bestimmte Tiere (z.B. Laufräder bei Ratten). Viele rechtfertigen sich "Aber der Laden, in dem ich gekauft habe, der hält die Tiere gut".... Tut er nicht! Schon mal hinter die Kulissen geblickt? Die Tiere stammen meist aus Inzucht, denn das ist am billigsten - man produziert selber. Züchter von außen sind unseriös, diese Züchten nach den Farben, die momentan "in" sind und legen keinen Wert auf Charakter oder Gesundheit. Seriöse Züchter kennen ihre Abnehmer, sind gute Berater und verstehen etwas von Genetik und halten ihre Nachzuchten artgerecht!

  • Man begeht kein Verbrechen, wenn man sich Ratten im Laden kauft und es gibt keinen Grund sich dafür rechtfertigen zu müssen! Das ist wohl auch war.

    Aber
    : man kann seinen gesunden Menschenverstand einschalten, die Dinge auch mal hinterfragen und sich sich selbst fragen was man will. Will man selbststüchtigerweise ein Spielzeug in einer bestimmten Farbe besitzen? Dann kauft man sich ein Spielzeug! Will man ein Tier zum Familienmitglied machen und sich an dem Tier erfreuen und ihm ein schönes Leben bereiten, dann holt man sich die Tiere aus der Notfallvermittlung oder dem Tierheim und unterstützt keine Massenproduktionen an besonders ausgefallen und "schönen" Tieren.



Contra Zoohandlung

  • Eine Farbratte kostet mittlerweile zwischen 7 und 10 €, gefragte Farbzeichnungen sind oft sogar teurer. Der Preis kann mittlerweile also kein Grund mehr sein, sich ein Tier im Laden zu kaufen! Im Laden sind die Tiere keineswegs billiger! Außerdem finde ich es sehr oberflächlich, wenn man sich die Tiere nur aussucht, weil sie eine bestimmte Farbe haben. Manche sind sich auch nicht bewusst, dass die Fellfarbe der Ratten sich durchaus ändern kann. Huskys z.B. die tief grau und weiß sind, können teilweise innerhalb kurzer Zeit komplett ausbleichen bis sie ganz weiß sind. Braune Ratten verändern ihre Fellfarbe oft ins Rötliche.

  • Viele Tierheime geben inzwischen ihre Ratten oft auch kostenlos an erfahrene Rattenhalter ab, weil sie froh sind, sie endlich irgendwo unterzukriegen. Die Notfallvermittlung des VdRD ist vor allem damit beschäftigt, Ratten aus Zooladenschwangerschaften zu vermittlen. Irgendein dummer oder gutgläubiger Kunde hat sich unwissend schwangere Ratten gekauft und der Nachwuchs landet dann im Mülleimer, wird zu den Zooläden zurückgebracht oder sie landen in Tierheimen oder der Notfallvermittlung.

  • Die meisten Zooläden halten die Tiere nicht artgerecht. Selbst wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, als ob es den Tieren eigentlich ganz gut geht, sieht der relativ erfahrene und geübte zweite Blick das Gegenteil. Oft bringt man mit der neuen Ratte Parasiten mit nach Hause. Die Käfige im Laden werden untereinander nach Bedarf ausgetauscht: mal sitzt ein Meerschweinchen drin, mal Hamster, mal Rennmäuse usw.. Irgendwann haben sich sämtliche Kleintiere mit Parasiten angesteckt. (Siehe meine Berichte über Kaba !) Was nämlich selbst der geübte Blick niemals erkennt ist, wie es "Hinter den Kulissen" in den Markolonboxen vorgeht!

  • Oft wird nicht rechtzeitig nach Geschlechtern getrennt. Es kommt zu Zooladenschwangerschaften. Man kauft sich eine Ratte, und plötzlich hat man am nächsten Tag 15! Obwohl dies immer wieder kritisiert wird, haben die Zooladenangestellten, es noch immer nicht in den Griff bekommen. Es ist garnicht so einfach bei jungen Ratten die Geschlechter auseinanderzuhalten. Da haben sogar oft langjährig erfahrene Rattenhalter Schwierigkeiten. Manchmal bekommt man das Gefühl, dass in Läden immer noch nach Farben statt nach Geschlechtern getrennt wird. Es kann natürlich auch vorkommen, dass die Läden von vornerein unwissend schwangere Tiere vom Züchter bekommen. Und die Notfallvermittler drehen schließlich am Rad, weil sie nicht wissen, wie und wo sie so viele kleine Ratten unterbringen sollen. Schade, dass die Mitarbeiter im Laden immer noch nicht begriffen haben, dass man Ratten nach Geschlechtern trennt, nicht nach Farben. Und diese Zooladenschwangerschaften kommen täglich selbst noch bei großen namentlich bekannten Zooläden vor von denen man eigentlich denken sollte, dass sie das ordentlich machen, weil sie schließlich einen Ruf zu verlieren haben. Hätten sie auch, wenn sich die Leute endlich mal trauen würden, diese Läden (auch anonym) anzuzeigen.

  • Man kann nicht unbedingt davon ausgehen, dass man kompetente Beratung bekommt. Bei meinen ersten Ratten hat man mir alles verkauft, von dem ich heute inzwischen weiß, dass es Folterinstrumente sind (viel zu kleiner Käfig, Gummisnackball, Laufrad, Salzleckstein, Vitamintropfen und weiß der Teufel....). Das Geschäft will schließlich Umsatz machen und die Tiere sind leidiglich Verkaufsartikel!

  • Ratten sind oft verletzt, weil die Mitarbeiter sie beim Umsetzen am Schwanz hochheben. Durch den Platzmangel und dem ständigen Stress unter dem die Tiere stehen, sind sie aggressiv und beißen sich gegenseitig. Meine Fipsy hatte ihr Leben lang einen Knick im Schwanz.

  • Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, dass die Tiere auch nur Kaufartikel sind? Was passiert mit den Tieren, die schon längere Zeit hinterm Glaskasten sitzen und die keiner mehr kaufen will, weil sie schon "zu alt" sind? Was passiert mit abgelaufener Wurst oder Schokolade? Sie werden entsorgt! Nicht verkaufte Hamster, Ratten, Meeris usw. werden an Schlagen und größere Reptilien verfüttert, nachdem sie ihr ganzes gestresstes (kurzes) Leben hinter Glasscheiben verbringen mussten. Andere Ratten werden einfach umgebracht. Und nicht zuletzt, unterstützt man damit den Handel mit Tieren als Ware!

  • Ratten, die als Schlangenfutter enden und womöglich krank sind, übertragen ihre Krankheiten (z.B. Parasiten) auf die Schlangen. Ich bin zwar nicht so ein Schlangenfreund, aber wäre ich einer, würde ich nicht wollen, dass meine Schlange, Ratten aus der Zoohandlung bekommt. Im Übrigen ist es verboten lebende Säugetiere zu verfüttern. Es gibt spezielles Frostfutter.

  • Dadurch, dass oft nicht rechtzeitig oder falsch getrennt wird, kommt es auch in Zoohandlungen zu Vermehrungen. Diese Ratten sind meist durch Inzucht entstanden und die Krankheitserscheinungen häufen sich. Verkauft werden diese Ratten trotzdem.

  • Manche Zoohandlungen nehmen eine Vermehrung von Ratten (und anderen Tieren) sogar bewusst in Kauf! Es ist schließlich billiger selbst zu produzieren, und das Nachproduzieren bei Ratten ist ja ganz einfach.

  • Mir fehlen jedes Mal die Worte, wenn ich sehe, wie irgendwelche Reptilien aus ihren Terrarien geholt werden, und in der Kundenmenge herumgegeben werden: Jeder Asi mit dreckigen Pfoten, jedes schniefende Kind mit Rotznase darf ein Mal über die Bartagame streicheln oder sie festhalten. Bei Ratten habe ich das noch nicht beobachtet.

  • Die Ratten in Zooläden sind oft verhaltensgestört. Täglich glotzen Stunden lang Menschen in den Glaskasten, an dem sie natürlich auch klopfen! Das Licht ist viel zu grell, damit der Kunde was sehen kann. Den Ratten fehlt die Ruhe, der Schlaf und das macht sie schließlich aggressiv. Kein Wunder! Oft bleiben Ratten ihr Leben lang scheu und vielleicht sogar bissig , weil sie im Laden gelernt haben, dass sie Angst vor der menschlichen Hand haben müssen.

  • Das Futter in Zooläden ist oft das billigste und nicht für Ratten geeignet! Man muss die Kosten schließlich niedrig halten. Die Einstreu ist ebenfalls die billigste (i.d.R. Hobelspäne die sehr schädlich für die Rattenfüßchen sind und darüber hinaus sehr stauben, Allergien und Atemnot hervorrufen können).

  • Oft sind alte oder ältere Tiere mit Jungtieren in einem Glaskasten zusammengepfercht. Die Jungtiere können sich kaum gegen die Attacken der älteren Tiere wehren.

  • In Läden werden oft die Farbzuchten verkauft, die gerade "in" sind. Es wird also massenhaft nach Farben gezüchtet. Letztendlich landen viele dieser Tiere im Reptilienmagen. Die meistens Ratten werden in Läden eben nicht als Liebhabertiere sondern als Futtertiere verkauft! Trotzdem bin ich der Meinung, dass selbst eine Ratte, die als Futtertier endet, ein würdiges und artgerechtes Leben halten soll. Ratten sind einfach viel zu intelligent und verletzlich. Man kann einem Reptilienhalter natürlich keinen Vorwurf machen, dass er die Ratten an seine Boa verfüttert (auch wenn die Vorstellung ganz grausam klingen mag). Eine Schlange ernährt sich nunmal nicht von Gänseblümchen und Klee. Auch eine Boa hat ein Recht darauf artgerecht ernährt zu werden. Es gibt tatsächlich Leute, die ihre Ratten nicht artgerecht halten, dann einen Haufen Nachwuchs bekommen und diesen dann an Zooläden weiterverkaufen (da kenne ich eine, die das macht!). Es kann also kaum die Rede davon sein, dass jeder Zooladen einen verantwortungsvollen Züchter hat, der die Tiere nach bestem Wissen über Genetik züchtet, sondern es stecken sehr oft irgendwelche Stümper dahinter, die dumm drauf los vermehren. Diese Inzuchttiere werden letztendlich in Zooläden verkauft und landen somit beim ahnungslosen Käufer. Überlasst doch bitte das Züchten ausgebildeten Züchtern mit Zuchtscheinen!!

  • Man sollte keine Mitleidskäufe machen. Oft steckt beim Kauf eine gut gemeinte Absicht dahinter: ich hab doch meine kleine Rattilie aus dem Laden gerettet, das mag schon wahr sein. Aber dafür hat man auch ungewollt für Nachschub gesorgt, denn der Verkäufer hat Geld gemacht. Für jedes einzelne gekaufte und "gerettete" Tier stirbt eine einsame Ratte im Tierheim oder eine andere Ratte in einer Makrolonbox im Lagerhaus des Zooladens, die ihr Leben lang als Geburtsmaschine missbraucht wurde.

  • Die Ratten werden in sogenannten Makrolonboxen (100x50x50) herangezüchtet und stammen nicht selten aus Inzucht, schließlich soll mit den Tieren Geld gemacht werden und nur die "schönsten" Farben verkaufen sich am besten.

  • Die Jungtiere werden viel zu früh vom Muttertier getrennt. Und die wenigsten Verkäufer wissen, dass eine Ratte bereits im zarten Alter von nur 5 Wochen bereits geschlechtsreif ist und werfen kann, selbst wenn die Ratte selbst noch aussieht wie ein kleines Baby. Noch schlimmer ist die Tatsache, dass so ein junges Ding oft noch dafür ausgenutzt wird. Eine Ratte kann übrigens gleich nachdem sie geworfen hat wieder schwanger werden. Wie bereits erwähnt werden daher viele Rattendamen als Geburtsmaschinen missbraucht.



Was könnt ihr selbst tun, wenn ihr einen "Drecksladen" entdeckt?
Ich finde es nicht richtig, dass man Zooläden komplett umgeht, um sich somit vor Mitleidskäufen zu bewahren. Ich z.B. bin da sehr willensstark und kann (zwar schweren Herzens) widerstehen. Ich gehöre aber auch zu den Kunden, die eher nicht gerne gesehen werden, denn ich verlange dann schon mal die Fachabteilungsleitung oder mache irgendwelche Angestellten zur Schnecke und vergraule dabei sämtliche Kunden. Sobald ich irgend etwas sehe, das mir nicht passt, wird herumgestänkert und mit Anzeige gedroht! Das mache ich, seit ich mir mal Milben samt Ratten mitgekauft habe! Die Folgekosten ( Tierzarzt , neue Einrichtung , Desinfektionsmittel usw. hat natürlich niemand für mich übernommen). Der Vorteil an Zooläden ist doch für uns ganz einfach: hier können wir selbst Polizei spielen und schwarze Schafe anzeigen! Was leider kaum jemand tut! Auf der Seite des VdRD gibt es dafür vorgefertigte Formulare, die man nur noch ausdrucken, ausfüllen und abschicken muss. Dort könnt ihr auch genau nachlesen, an welche Ordnungen sich Tierhandlungen halten müssen, und wann ein Verstoß vorliegt.

Tierheim
In Tierheimen landen letztendlich die Tiere, die keiner mehr haben will, die ausgesetzt wurden oder weil Zooläden mal wieder nicht rechtzeitig die Ratten nach Geschlechtern getrennt haben. Einige Tierheime geben ihre Ratten umsonst ab, ich bin aber der Meinung, dass man das Tierheim dann ruhig unterstützen sollte und zumindest den Preis für die Tiere zahlen sollte, den man sonst in der Zoohandlung ausgegeben hätte. Tierheime sind meist sehr überlastet, da bleibt nicht viel Zeit sich mit den Tieren zu beschäftigen. Die Pflege reduziert sich meist auf das Füttern und Säubern. Dies soll keine Kritik an den Tierheimen sein, sondern an die Leute, die dafür sorgen, dass die Tierheime überlaufen. Oft sitzen in Tierheimen Jungtiere aus Zooladenschwangerschaften, aber auch alte Tiere, die auf einen schönen Lebensabend unter Artgenossen hoffen. Die Tierheimmitarbeiter achten darauf, dass die Tiere an Leute abgegeben werden, von denen sie ausgehen können, dass die Ratten ein gutes Zuhause finden. D.h. im Tierheim müsst ihr u.U. Rede und Antwort stehen! Schlecht für den Interessenten, aber gut für das Tier!

Notfallvermittlung des VdRD

Die Notfallvermittlung des VdRD unterstützt die Tierheime und bringt private Tiere unter. Notfallvermittler kümmern sich darum, dass Abgaberatten ein neues Zuhause finden. Diese bringen das Tier persönlich vorbei, vergewissern sich, ob artgerechte Haltungsbedingungen vorliegen und beraten Anfänger bei der Haltung von Ratten. Die Ratten werden nur gegen Schutzvertrag übergeben, in dem der neue Besitzer schriftlich erklären muss, dass die Ratten z.B. nicht verfüttert werden oder Zucht mit ihnen betrieben wird. Ich beziehe meine Ratten nur noch aus der Notfallvermittlung. Die Regionalgruppen des VdRD unterstützen die ortsansässigen Tierheime bei der Betreuung der Ratten. Engagierte Helfer suchen dann ein neues Zuhause für diese armen Tierchen. Bevor man Ratten im Zoogeschäft kauft oder sonstwo holt, lohnt sich auf jeden Fall die Nachfrage im örtlichen Tierheim.

Notfallvermittlung
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(langsamer)

 


Züchter

Die Rattenzucht ist und bleibt ein heiß diskutiertes Thema. Ich versuche die Pro und Cons so sachlich wie möglich darzustellen. Was auf jeden Fall nicht meine Absicht ist, ist seriöse und gewissenhafte Züchter wie Verbrecher darzustellen. Viele Rattenzüchter müssen sich von diversen Rattenfreunden und selbsterklärten Tierschützern viele Beleidungen und Beschimpfungen anhören. 95% labern unreflektierten Mist nach und sehen nur schwarz und weiß. Schattierungen von grau gibt's nicht.

Ich denke, es muss jeder für sich selbst verantworten können, woher er seine Ratten bezieht. Letztendlich hat jede einzelne Ratte ein Recht darauf, ein schönes Rattenzuhause zu bekommen und sehe daher nicht alles nur in schwarz und weiß. Kann euch aber auch keine Tipps geben, wer ein "guter" Züchter ist. Auch das liegt schließlich oft im Ermessen des Betrachters. Ich kenne keine Züchter und es steht mir auch nicht zu darüber zu urteilen, wer ein "guter" Züchter ist und wer nicht. Ich persönlich (oooh, ich sehe schon die bösen Blicke, die Steinewerfer und hasserfüllten "Verrecke-Blicke") habe nichts gegen eine seriöse Rattenzucht einzuwenden.

Pro seriöse Rattenzüchter
Es gibt einige Gründe, warum sich viele Rattenhalter ihre Tiere vom Züchter holen:

  • Der erste deutsche Rattenzuchtverein hat sich leider vor einiger Zeit aufgelöst, aber einige ehemalige Mitglieder züchten weiter Ratten. Um Züchter des RZV werden zu können, musste man einen strengen Test bestehen, der Fragen über die Genetik der Ratten, über Farben und Zeichnungen und die artgerechte Haltung von Farbratten beinhaltete.
  • Sie kennen den Züchter persönlich und wissen, dass er keinen Mist baut. Also, dass er anerkannter Züchter ist, die Tiere artgerecht hält, keine Inzucht betreibt und dass die Tiere bester Gesundheit sind.
  • Gute Züchter züchten auf Bestellung, also wenn genug Nachfrage vorhanden ist. Sie gehen sicher, dass dadurch die neu geborenen Ratten tatsächlich ein Zuhause bekommen. Die Unterbringung der Tiere ist also vorher schon geregelt!
  • Es spricht für sich selbst, dass ein guter Züchter nicht einfach Männchen und Weibchen zusammensetz! Sie führen einen genauen Stammbaum über die Tiere und halten Krankheitserscheinungen und deren Häufigkeit, aber auch Charaktereigenschaften fest. Anerkannte Züchter haben ein großes Wissen über Genetik und vermehren nicht einfach dumm und planlos drauf los. Sie wissen, wie Ratten artgerecht gehalten werden, welche Ansprüche sie haben und züchten nur mit "erlesenen" Tieren. Sie führen Buch über ihre Zuchten und erstellen genaue Stammbäume.
  • Seriöse Hobby- oder Liebhaberzüchter geben ihre Ratten nicht als Schlangenfutter ab sondern nur gegen einen Schutzvertrag. Ihnen liegt viel daran, dass die Ratten ein artgerechtes Zuhause bekommen. U.U. wird im Zweifelsfall das neue Zuhause der Ratten inspiziert. Unter keinen Umständen wird ein seriöser Rattenzüchter seine Nachzuchten an verantwortungslose Hände oder an Zooläden abgeben!
  • Ein guter Züchter ist ebenso ein guter Berater und Anlaufstelle für seine Abnehmer.
  • Ein guter Züchter gibt gesellige Tiere wie Ratten niemals als Einzeltiere ab!
  • Rättinen werden nicht als Geburtsmaschinen missbraucht und sind nicht dauertragend!
  • Sie investieren viel Zeit und Geld in die Zucht und verdienen meist nicht an ihren Nachzuchten. Sie tun dies, um gesunde Stämme hervorzubringen, nicht aus Geldgeilheit.
  • Ein seröser Züchter unterstützt auch die Notfallvermittlung!
  • Ein seriöser Züchter hat nichts zu verbergen. Falls vorhanden, sind auf seiner Homepage Bilder von seiner Haltung (Käfige) vorhanden.
  • Meist kann man schon an der Homepage eines vermeintlichen Rattenzüchters erkennen, wie gut er sich auskennt.
  • Ein guter Züchter züchtet nicht in Makrolonboxen!

 


Contra Rattenvermehrer (Vermehrer nicht gleich Züchter)
Kämpft man sich durch Rattenforen oder diversen Rattenseiten, so haben sich zwei Begriffe durchgesetzt. Der Rattenzüchter und der Rattenvermehrer. Beide sind natürlich "super böse" und zu verachten, insbesondere letztere sind die Ausgeburt der Hölle und gehören gesteinigt und gefedert. *Ironieoff*

Ok, dass ich gut gemachte Rattenzucht nicht unterstütze, aber auch nicht ablehne habe ich ja bereits betont. Aber durchaus lehne ich planlose und dumme Vermehrung von Ratten absolut ab.

Was ist ein Vermehrer? Ein Vermehrer ist sich nie einer Schuld bewusst, er selbst würde niemals sagen "Ach, ich vermehre zu Hause dumm und planlos Ratten. Es gibt ja nichts einfacheres als Rattenmännchen und Rattenweibchen zusammenzusetzen." Er selbst redet sich natürlich seine "Zucht" schön.

Dabei liegen hier tierschutzrelevante Verstöße vor. Bei einer Anzeige kann das Ordnungs- oder Veterinäramt eingreifen. Tja, da diese Ämter leider hoffnungslos überlastet sind und einfach zu viele sich "Züchter" schimpfen (das trifft auch auf andere Tierarten zu), werden diese i.d.R. nur sehr selten, wenn überhaupt ausrücken. So dumm einige Vermehrer sind, so klug sind auf jeden Fall zumindest DAS zu wissen.

Aber wenn's ums Thema Geld geht, rücken die Ämter doch sehr schnell raus. Eine Harz IV Empfängerin vermehrt Ratten, die sie in Anzeigen verkauft und auch an einem Zoofachgeschäft in der Nachbarschaft vertickt, um sich so ihre Kippen zu finanzieren. Da hiflt nur eins: Bei der Agentur für Arbeit melden und nicht beim Tierschutzverein! Was glaubt ihr, wie schnell Madame das Harz IV gestrichen oder gekürzt wird? Und genau DAS tut weh!

In wenigen Fällen hat es geholfen, dem Vermehrer ins Gewissen zu reden, es bleiben zu lassen, weil sie sich überhaupt keinem Unrecht bewusst sind. Ihre Ratten sind ja alle "gesund" und zutraulich. Das sind gezüchtete Farbratten sowieso, aber wie wollen diese Vermehrer wissen, ob die Ratten gesund sind, wenn sie sie nach wenigen Wochen weiterverticken?


"(1) Wer 1. Wirbeltiere a) nach § 9 Abs. 2 Nr. 7 zu Versuchszwecken oder zu den in § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4, § 10 Abs. 1 oder § 10a genannten Zwecken oder b) nach § 4 Abs. 3 zu dem dort genannten Zweck züchten oder halten, [...] bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde. "
www.gesetze-im-internet.de/tierschg/

  • Ist es nötig Ratten zu vermehren, während 1000e in Tierheimen und Notfallvermittlung sitzen?
  • Jedem Rattenzüchter ist irgendeine besondere Farbe oder Zeichnung (oder beides) wichtig. Warum ist Gesundheit immer mit der Farbe und/oder Zeichnung gekoppelt?
  • Es gibt viele schwarze Schafe, die seriöse Rattenzüchter mit Zuchtbefähigung, im schwarzen Licht erscheinen lassen. Die meisten Züchter sind lediglich "Rattenvermehrer". Für jede vermehrte Ratte könnte ein Notfalltier ein Zuhause bekommen. Wenn niemand vermehren würde gäbe es also wesentlich weniger Notfälle.
  • Es zeugt nicht sehr von Tierliebe, wenn man seine Ratten ausschließlich nach der Farbe auswählt! Mir persönlich ist es pieps-schnurz-egal, welche Farben und Zeichnungen meine Ratten haben. Natürlich finde ich auch Ratten mit ganz besonderen Farben und Zeichnungen toll und auch ich habe meine Vorlieben, aber danach habe ich noch nie eine Ratte ausgewählt! Deswegen rennen bei mir auch so viele (agouti)- hooded und Binos herum. Viele Vermehrer züchten lediglich nach Fellfarben und -formen oder diverse Qualzuchten (wobei das in Deutschland noch nicht so sehr verbreitet ist, da das gegen das Tierschutzgesetz verstoßt.)
  • Es gibt Züchter, die bewusst Qualzuchten züchten. Wer sich solche Tiere anschafft, der darf sich m.E. nicht Tierfreund schimpfen! Und die Leute, die sich bei diesen Züchtern die Tiere holen ebenfalls nicht! Das hat nichts mit Mitleid zu tun, das ist purer Egoismus. In Deutschland ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Ich finde es schon pervers, dass man Lebewesen bewusst krank züchtet, nach dem Motto "freakiger, extremer, ausgefallener, anders, schöner, größer, kleiner...".
  • Dann habe ich leider die persönliche Erfahrung gemacht, dass gewisse "seriöse" Rattenzüchter sich über Großnotfälle freuen, es könnte ja eine besonders ausgefallene Farbe oder Zeichnung dabei sein, was für mich eigentlich der Beweis ist, dass ihnen Genetik und Inzucht doch egal sind, solange eine Weiterzucht die gewünschten Farben und Zeichnungen hervorbringen.
  • Viele Vermehrer haben Homepages die so grottenschlecht und peinlich sind, dass allein diese schon von der Anschaffung bei diesen Leuten abschrecken müssen. Viele Schreibfehler zeugen von mangelnder Intelligenz, Bilder- und Textklau zeugt davon, dass sie sich mit deutschem Recht nicht auseinandergesetzt habe.
    Jeder Dummkopf kann Männchen und Weibchen zusammensetzen, das hat aber nichts mit Zucht sondern mit absolut dummer und überflüssiger Vermehrung zu tun. Formulierte Zuchtziele werden von Homepage zu Homepage kopiert und sind völlig gehaltslos. Viele Vermehrer zeigen nicht ein mal die Bilder ihrer Käfige und dem Auslauf, als hätten sie etwas zu verbergen. Bei dem Thema "Krankheiten" rollt's einem einigermaßen informierten Rattenhalter die Fußnägel hoch, wenn er den Stuss, der teilweise dort verzapft wird, liest. Ein guter Züchter kennt sich mit dem Thema "Gesundheit" sehr wohl aus!

    Ich persönlich denke, dass seriöse Züchter (RVZ/Rattenzuchtverein, der sich leider aufgelöst hat), die viel von Genetik verstehen und die durchaus erfolgreich gesunde Stämme züchten ihre "Daseinsberechtigung" haben und ebenso bin ich davon überzeugt, dass diese wenigen seriösen Züchter nicht wirklich daran schuld sind, dass die Tierheime und Notfallstellen überquellen. Leider kann man die Mehrzahl der in Deutschland existierenden "Welpen- und Notfallproduzenten" als "Vermehrer" bezeichnen und viele Vermehrungen finden in Kinderzimmern statt oder bei irgendwelchen egoistischen Leuten, die gerne mal Rattenbabys haben wollen....

    Ich selbst habe von möchte-gern-selbst-erkorenen Tierschützern (manche halten sich schon für Tierschützer, nur weil sie keine Tiere im Zooladen oder bei Züchtern kaufen) schon Email bekommen, in denen ich "freundlich" darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ich ja in meiner Linkliste sogar Rattenzüchter verlinkt habe! So eine Frechheit! Dafür sollte ich gesteinigt und ausgepeitscht werden! Interessanterweise sind genau dies Emails, die weder eine freundliche Anrede noch einen sachlich, objektiven Ton haben. Bei einigen Leuten scheint es doch sehr an Sozialkompetenzen zu hapern! Solch wutentbrannte und unverschämte Leute tun mir einfach nur leid!

    Weitere Meinungen:
    schlarattenland
    muenchner-notfelle.de/Zucht
    rattenzauber